Aus unserem Gemeindeleben...

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Besuch und Führung in der Synagoge in Stuttgart

Ein schon länger geplanter Besuch der evangelischen Kirchengemeinde in der Synagoge der Israelischen Religionsgemeinschaft in Stuttgart fand nun Ende Oktober statt.

 

Die Synagoge steht auf den Grundmauern der 1938 bei der Pogromnacht im November zerstörten Alten Synagoge und wurde 1952 eingeweiht.

Eine Gruppe von Interessierten traf sich vor der Synagoge und wurde zur Führung abgeholt. Es war eine hochinteressante Führung.

Die Führerin, Frau Rosenkranz, erklärte uns auf lockere Art die für den Gottesdienst wichtigen Teile der Einrichtung der Synagoge.

Erzählend führte sie uns durch die im Jahr gefeierten Feste und Feiertage der jüdischen Religion und schilderte, wie und warum diese gefeiert werden. Dabei erkannten wir viele Verbindungen auch zu von uns Christen gefeierten Festen.

Sie rollte uns eine Thorarolle aus, erläuterte uns den Ablauf des Gottesdienstes und wie wichtig

für die jüdische Gemeinde eine von Hand geschriebene Thorarolle und die Lesung daraus ist.

Nach der Führung gab es für uns im angeschlossenen Restaurant ein koscheres, israelisches Abendessen.

Für uns alle war es ein sehr aufschlussreicher Abend.  Durch die ausführlichen und guten Erläuterungen der Führerin erfuhren wir in kurzer Zeit sehr viel über die Religion der älteren Geschwister unseres Christentums. 

Das Bild zeigt unsere Gruppe auf dem Vorplatz der Synagoge mit der Skulptur "Der brennende Dornbusch".

Erntedankfest am 6. Oktober

Eine Handvoll Erde, schau sie dir an…

Erntedank und Herbstfest der Evangelischen Kirchengemeinde

Kennen Sie dieses Lied? „Eine Handvoll Erde, schau sie dir an. Gott sprach einst es werde, denke daran.“ So lautet sein Refrain. Erntedank erinnert uns Jahr für Jahr an das Wunder der Schöpfung und an unsere Verantwortung, ihr Überleben zu sichern.

Und so ging auch in diesem Jahr die Feier des Herbstfestes einher mit der Sehnsucht nach einem Leben ohne Hunger und Not für alle Menschen.

Die Tafelaktion der Konfirmandinnen und Konfirmanden vor dem Pennymarkt in Kirchentellinsfurt eröffnete das Festwochenende am Samstag mit der alljährlichen Sammlung von Lebensmitteln für die Kunden der Tübinger Tafel. Auch die Gaben des Erntealtars, der von Brigitte Schweikhardt, Hanne Weber, Karin Schellenberger und Ute Deregowski festlich geschmückt wurde, fanden ihren Weg in den Tafelladen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes am Sonntagvormittag stand die Geschichte vom Birnbaum, eine Geschichte von der Ruhe in Herbst und Winter und vom neuerwachenden Leben im Frühjahr. Musikalisch und inhaltlich wurde der Gottesdienst bunt und abwechslungsreich gestaltetet von den Weilhaufröschen (dem Kinderchor des Weilhaukindergartens) und dem Posaunenchor des CVJM. 

Nach dem Gottesdienst strömten Jung und Alt ins Gemeindehaus zum Herbstfest mit gemeinsamem Mittagessen, einer kleinen Reise in den Schönbuch, mit Kaffee, Kuchen und herbstlichen Basteleien im CVJM.

Mit einem Vortrag und Bildern rund um den Schönbuch nahm uns Juliane Goerke von der Naturparkverwaltung in Bebenhausen mit auf eine Runde durch die Wälder und über die Hügel in unserer direkten Nachbarschaft. Sie zeichnete ein Bild, das von der Vergangenheit des Schönbuchs bis in die heutigen Tage reichte. Vom Weidegebiet vergangener Zeiten wandelte sich die Landschaft nach der Aufforstung im Lauf der Jahrhunderte zum beliebten Jagdgebiet und schließlich zum ersten Naturpark Baden-Württembergs im Jahr 1972. Heute dient er Erholung und Forstwirtschaft gleichermaßen und ist vielen von uns vertraut.

Am Ende geht ein Dank an alle, die gebacken und musiziert, gesungen und gelesen, gespielt und gebastelt, gespült und geschleppt, dekoriert und informiert, mitgefeiert und gespendet haben.

Unser Gemeindeausflug am 3. Oktober 2019

In diesem Jahr war unsere Gruppe etwas kleiner. Bei erfreulich gutem Wetter besuchten wir die „Melanchthonstadt“ Bretten und das Zisterzienserkloster Maulbronn.

Bei der Führung im Melanchthonhaus in Bretten hörten wir sehr viel über den „Lehrer Deutschlands“, wie Melanchthon auch genannt wurde. Er war der wichtigste Mitarbeiter Luthers und ohne ihn hätte die Reformation so nicht stattgefunden.

Nach dem Mittagessen im historischen „Schweizerhof“ in Bretten fuhren wir nach Maulbronn.

 Auch der geführte Gang durch die Räume des Maulbronner Klosters beeindruckte uns am Nachmittag. Kloster Maulbronn gilt als das am besten erhaltene Kloster diesseits der Alpen und gehört seit 1993 zum Weltkulturerbe.

Nach der Führung blieb uns vor der Rückfahrt  Zeit  zum weiteren Schauen oder auch für Kaffee und Kuchen.

 

 

Unser KiKi - Tag im Ferienprogramm am 4. August 2019

„Ab durch K’furt – ein kunterbunter Ralleyspaß“

Der Kiki Tag im Rahmen des Sommer-Ferienprogramms führte am Sonntag, den vierten August 51 Kinder quer durch Kirchentellinsfurt.
Der Tag begann mit einem Gottesdienst und den spannenden Geschichten vom Auszug Israels aus Ägypten. Nach einem leckeren Mittagessen ging es für die Kinder und Mitarbeiter in einzelnen Gruppen los und wir wandelten gemeinsam auf den Spuren Moses. An einzelnen Stationen im ganzen Ort gab es Rätsel, Experimente und verschiedene Aufgaben. Zum Abschluss konnten die Eltern bei Kaffee und Kuchen selbst Kiki-Luft schnuppern und die Kinder erzählten aufgeregt von ihren Erlebnissen.
Es war ein wunderschöner Tag mit allen zusammen und das Kiki-Team freut sich bereits aufs nächste Jahr.

Kontakt: Wolfgang Dressler (Diakon) Tel.: 37 07 76 oder Email: wolfgang-dressler@gmx.de

Die Kinderkirche macht anschließend Sommerferien.

Vom 11. August bis einschließlich 8. September ist keine Kinderkirche.

 

 

"Der größte Schatz der Welt" - Unser Gemeindefest am 7. Juli 2019

Zum Gemeindefest war wie immer die ganze Gemeinde eingeladen und es stand in diesem Jahr unter dem Thema: „Der größte Schatz der Welt“!

Wie immer hatten wir alles, auch für den Gottesdienst auf der Wiese beim Gemeindehaus vorbereitet. Doch schon in der Nacht kam ein heftiges Gewitter und auch am Morgen regnete es kräftig. So verlegten wir den Familiengottesdienst zum Fest in die Martinskirche.

Bei der Vorbereitung des Gottesdienstes hatten die Trainees Stimmen zum Thema: Was ist dein größter Schatz?“ eingesammelt und spielten sie am Beginn des Gottesdienstes ein.  In der Predigt ging Pfarrerin Cordula Modrack auf die Schätze ein, von denen Jesus in seinen Gleichnissen geredet hatte und fragte auch, was ist dein großer Schatz.

Im Gottesdienst wurden die neuen Konfirmanden begrüßt und sie erhielten ihre Bibel als Geschenk der Gemeinde aus der großen Schatztruhe.

An diesem Tag hatte unser langjähriger Posaunenchorleiter Martin Sautter Geburtstag und dies wurde dann auch im Gottesdienst gefeiert und er erhielt ein kleines Geschenk.

Eine weitere Ehrung wurde Gerhard Zeeb zuteil. Er spielt seit 1952 im Posaunenchor mit und hat in diesen 67 Jahren bei unzähligen Gottesdiensten, Geburtstagsständchen und vielen anderen Gelegenheiten seine Posaune gespielt. Er verabschiedete sich jetzt als Bläser vom Chor, will ihm aber weiterhin  als "Fan" begleiten. Pfarrerin Cordula Modrack dankte ihm für dieses große Engagement in all diesen Jahren und überreicht ihm ein Geschenk.

Nachdem zwischenzeitlich sogar die Sonne schien, traf sich nach dem Gottesdienst die Gemeinde zum Feiern des Festes auf der Wiese beim Gemeindehaus. Dort gab es wie immer erst eine Tasse Kaffee, damit man sich untereinander angeregt unterhalten konnte. Sehr früh ging es dann aber zum reichlich angebotenen Mittagessen über. 

Das Nachmittagsprogramm eröffnete der große Jungbläserchor mit spritzigen Melodien. Nach dem Start der vielen Luftballone begann die Spielstraße. Um 15 Uhr kam oben im CVJM das Kasperle für die Kleinen, für die Großen gab es ein Bibelquiz und für die ausgelosten Gewinner beim Quiz kleine Preise.

Den ganzen Tag über wurde aber auf den großen Schatz unserer Gemeinde hingewiesen: auf die vielen Mitarbeiter in den Gruppen, beim Besuchsdienst und bei den vielen weiteren Aufgaben der Gemeinde. Diese Menschen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde einsetzen, sind der größte Schatz der Gemeinde.

Wer wollte, konnte sich am Nachmittag auch über Aufgaben informieren, für die noch Helfer und Mitarbeiter gesucht werden. So kam es zu vielen guten Gesprächen und regen Gedankenaustausch.

Nach 17 Uhr waren dann nur noch wenige Tische besetzt und die Mitarbeiter konnten mit dem Aufräumen beginnen. Es war ein schönes und gut gelungenes Gemeindefest.

 

 

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

 

Der große ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag

musste wegen des unsicheren Wetters leider in die evangelische Kirche in Pfrondorf verlegt werden. Der traditionelle Gottesdienst wurde wie immer im ökumenischen Arbeitskreis Echaz-Härten vorbereitet und die Gäste in der vollen Pfrondorfer Kirche kamen aus vielen Gemeinden, aus Kusterdingen und den Härten, aus Wannweil, Pfrondorf und natürlich auch aus Kirchentellinsfurt. Auch kamen viele der Gäste von weiters her, weil sie schon immer am Pfingstmontag den Gottesdienst auf den Einsiedel besuchen.  

Der große Posaunenchor setzte sich aus Bläsern aller beteiligten Gemeinden zusammen.Sie gestalteten musikalisch den Gottesdienst und begleiteten den Gesang der Lieder.

Die Predigt wurde zum Liedtext des Liedes: „Atme in uns, Heiliger Geist…“ von Gemeindereferentin Eva Schlegel von der katholischen Kirche und Prädikantin Christine Väterlein von der evangelischen Kirche in Kusterdingen im Dialog gehalten. Eine Dialogpredigt hatte es beim ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag bisher noch nie gegeben und sie war sehr interessant und spannend. Der Heilige Geist, dessen Ausgießung wir an Pfingsten feiern, will uns durchdringen, erfüllen, beleben und uns auch zum Handeln bewegen, zum Handeln in Liebe, wie es Jesus Christus uns gezeigt und vorgelebt hat.

Im Lied heißt es, er will uns neu schaffen, er will uns „eins“ machen. Ein Zeichen dieses Geistes ist es, dass wir, aus unterschiedlichen Gemeinden, evangelisch, katholisch und aus der evangelisch methodistischen Kirche zusammenkommen und miteinander gemeinsam Singen, Beten und auf Gottes Wort hören können,  Gottesdienst feiern können.

Auch wenn alle an diesem Morgen lieber im Freien auf dem Einsiedel gefeiert hätten, so war es doch ein schöner, fröhlicher und belebender Gottesdienst und ein Zeichen dafür, dass der Heilige Geist Gottes auch bei uns in unseren Gemeinden wirkt.